27 Nov

Metall 3D Drucker: Die wichtigsten Hersteller und Technologien

Den LASERTEC zwölf und den LASERTEC dreißig Außerdem verkauft DMG Mori drei 3D-Drucker die auf der LMD-Technologie (Laser Metal Deposition) basieren, sowie weitere Hybridlösungen, wie die Modelle Lasertec 65 und Lasertec 4300. Der 3D-Metalldrucker Lasertec 65 von DMG Mori. EOS – Der Spezialist für die DMLS-Technologie EOS ist ebenfalls ein deutscher Hersteller, der eintausendneunhundertneunundachtzig von Dr. Hans J. Langer und Dr. Hans Steinbichler als Electro Optical Systems gegründet wurde. Seitdem hat er sich als Hersteller von Metall-3D-Drucker als Marktführer etabliert. EOS ist auf dem Kunststoff-3D-Druckmarkt mit einer Reihe von SLS (Selective Laser Sintering) 3D-Druckern sowie weiteren für den 3D-Metalldruck tätig. EOS verwendet im Bereich Metall die Laserschmelz-Technologie (DMLS) für seine 3D-Drucker, wobei derzeit sechs verschiedene Modelle verkauft werden. Dazu gehören beispielsweise die Modelle EOS M 100, EOS M 300-4 und EOS M 400. Renishaw – Einsatz im Bereich der Leichtmetallfertigung Renishaw ist ein britischer Hersteller von 3D-Druckern auf Metallbasis mit Sitz in Gloucestershire. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Industriemaschinen spezialisiert, die in der Lage sind schnell leichte und kundenspezifische Metallmodelle zu entwickeln. Seit der Kompetenzerweiterung auf die Metalladditivherstellung hat Renishaw vier 3D-Metalldrucker entwickelt: RenAM 500M, RenAM 500Q, AM zweihundertfünfzig und AM vierhundert Sie unterscheiden sich in ihrer Baugröße und Druckgeschwindigkeit. Zudem verfügen alle Anlagen die Fähigkeit der Generierung einer dichten Schutzgasatmosphäre bei der der Bauraum mit Argon befüllt wird um somit eine optimale Umgebung für die Laserbearbeitung zu gewährleisten. Der RenAM 500M 3D-Metalldrucker, hergestellt von der britischen Firma Renishaw. Sisma – 3D-Drucker für spezielle Branchen Sisma ist ein italienischer 3D-Drucker Produzent, der seit den 1960er Jahren in verschiedenen Branchen tätig ist und sich seit einigen Jahren für den Einstieg in die additive Fertigung entschieden hat. Seit ihrem Eintritt in die 3D-Druck-Industrie haben sie bereits fünf 3D-Metalldrucker auf Basis der Laser Metal Fusion Technologie (LMF) auf den Markt gebracht, durch die die sogenannte MYSINT-Serie entstand. Die 3D-Drucker von Sisma wurden entwickelt, um die Anforderungen von vier spezifischen Branchen zu erfüllen: Dental- und Schmuckindustrie sowie die medizinische und industrielle Produktion im Allgemeinen. Der Metall 3D-Drucker Mysint 100 von Sisma. SLM Solutions SLM Solutions ist einer der Marktführer auf dem heutigen Markt für den 3D-Metalldruck – gegründet im Jahr zweitausendfünfzehn Das in Lübeck ansässige Unternehmen verkauft derzeit fünf verschiedene Metall 3D-Drucker, den SLM 500, den SLM zweihundertachtzig 2.0, die SLM zweitausendachtzig Produktionsserie, den SLM 800 und den SLM 125. Diese 3D-Drucker verwenden das Laserschmelzverfahren (DMLS), patentiert als SLM (Selective Laser Melting), zum Erzeugen komplexer Metallteile durch das Verfestigen von Metallpulver. Dazu verfügen SLM Solutions 3D-Drucker über mehrere Laseroptionen, bidirektionale Beschichtung und das sogenannte Closed-Loop-Pulver-Handling. Der SLM 500 von SLM Solutions, dem Marktführer im Bereich 3D Drucker Metall. Trumpf – Spezialist im Bereich des 3D-Metalldrucks mit mehreren Technologien Trumpf ist ein weiteres deutsches Unternehmen, das in vielen verschiedenen Branchen tätig ist, einschließlich dem 3D-Druck. Innerhalb der 3D-Druckindustrie vertreibt die Trumpf Laser GmbH 3D-Drucker zweier verschiedener Technologien. Basierend auf dem ersten Verfahren dem sogenannten „Laser Metal Fusion“, dass dem Laserschmelzen (DMLS) ähnelt – bietet Trumpf drei Drucker an: Den TruPrint 1000, TruPrint dreitausend und den TruPrint 5000, welche sich in Baugröße und Leistung (und Preis) unterscheiden. Darüberhinaus bietet das Unternehmen zwei Drucker auf Basis der „Laser Metal Deposition“-Technologie an, welche der Kunststoff-Schmelzschichtung (FDM) ähnelt. Dazu gehört beispielsweise das Modell TruLaser Cell 3000. Seit zweitausendvierzehn vertreibt die Aconity3D modular aufgebaute Anlagen für den pulverbettbasierten 3D-Laserdruck von Metallen. AconityONE, AconityMIDI und AconityMINI sind als Basisanlagentypen über Ergänzungsmodule, vom Dual- bis Quattro-Laser-System über unterschiedliche Laserleistungen und Heizsysteme bis zum sensorgestützten Process Monitoring, frei konfigurierbar und können damit auf spezielle Anwendungsanforderungen und individuelle Budgets maßgeschneidert werden. Im Easy-Handling-Bereich konzentriert sich das Unternehmen aus Aachen aktuell auf die Entwicklung der 3DMetalWIRE, eine drahtbasierte 3D-Laserdruckanlage ohne aufwendiges Pulverhandling, und die Konzeption der AconityMICRO, eine kompakte LBM Produktionsanlage. AconityONE LPBF Produktionssystem mit Ø vierhundert x vierhundert Bauraum und bis zu 4-Laserbetrieb Matsuura – hybride Lasersinteranlagen Matsuura ist ein Hersteller für 3D-Metalldrucker aus Japan, der seit seiner Gründung im Jahr eintausendneunhundertfünfunddreißig weltweit rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. Das japanische Unternehmen verkauft hybride 3D-Drucker, die Elemente des CNC-Fräsens und subtraktive Fertigungsprozesse mit 3D-Druckverfahren wie dem Laserschmelzen (DMLS) kombinieren. Matsuura verkauft derzeit zwei Modelle, den LUMEX Avance-25 und den LUMEX Avance-60. Der Lumex Avance-25 Velo3D – schnelle Einführung einer Technologie Velo3D ist ein amerikanischer Hersteller, dessen Gründer Benny Buller andere Unternehmen bei der Einführung von Metalltechnologien unterstützen wollte indem er die 3D-Software Flow™ entwickelte. Dies sollte erreicht werden durch die Beschleunigung des Design-Prozesses in der additiven Fertigung sowie der Zusammenarbeit mit Ingenieuren bei der Konstruktion und Vorbereitung von Teilen für den Druck. Um ihre Entwicklungen abzuschließen, schufen sie zweitausendachtzehn ihren 3D-Drucker Sapphire™ mit der patentierten Technologie namens Intelligent Fusion™, die zur Powder-Bed-Fusion Familie gehört. Spezialisiert ist dieses System auf die Entwicklung von Teilen mit komplexer Geometrie, da es hierfür wenige andere Anbieter mit passenden Lösungen gibt. Das Sapphire™ System von Velo3D Aurora Labs – ein erschwinglicher Metalldrucker Der australische Hersteller, der zweitausendsiebzehn in die Branche eingestiegen ist, bietet mit rund fünfundsechzig US-Dollar einen der preiswertesten Metalldrucker der Branche an und verfügt derzeit über zwei Maschinen im Katalog: Den S-Titanium Pro und der RMP-1. Die Maschinen basieren auf der Multi-Layer Concurrent Printing Technologie, einer Weiterentwicklung der Powder-Bed-Fusion Familie. Laut Hersteller ist es ihrer Technologie zu verdanken, dass sie bis zu fünfundfünfzig mal schneller sein können als jeder Drucker ähnlicher Art und Weise. Die Nachbearbeitung kann vom Umfang her minimiert und Teile mit glatter Oberfläche so leichter erhalten werden. Der neue RMP-1 von Aurora Labs Direct Energy Deposition (DED) – eine weitere Familie von 3D-Drucktechnologien Optomec – die 3D-Drucktechnologie LENS Optomec ist ein in Amerika ansässiger Hersteller von Metall-3D-Druckern mit Sitz in Albuquerque, New Mexico. Seit seiner Gründung hat sich Optomec auf mehr als sechzig Länder ausgedehnt und hält aktuell mehr als fünfunddreißig Patente. Optomec ist bekannt für seine LENS-Technologie, die zur übergeordneten Familie Direct Energy Deposition (DED) gehört. Optomec bietet derzeit über 7 3D-Metalldrucklösungen an – ihr erster 3D-Drucker erschien 1998. 3D-Drucker auf Basis der LENS-Technologie Sciaky – Pionier dieser Industrie Sciaky gehört zu den ältesten Unternehmen auf unserer Liste, da es bereits eintausendneunhundertneununddreißig gegründet wurde und Schweißsysteme zur Herstellung von US-Flugzeugen während des Zweiten Weltkriegs lieferte. Kürzlich hat das in Chicago ansässige Unternehmen seine Electron Beam Additiv Manufacturing-Technologie (EBAM) entwickelt, bei der das Metall Schicht für Schicht abgeschieden wird, bis das Teil eine nahezu endgültige Form erreicht und für die Endbearbeitung bereit ist. EBAM ist eine Unterart der Direct Energy Deposition (DED)-Familie. Seit der Einführung der EBAM-Systeme im Jahr zweitausendneun hat Sciaky fünf Metall 3D-Drucker auf den Markt gebracht, darunter die Systeme EBAM dreihundert und EBAM einhundertfünfzig Diese riesigen Maschinen können komplexe 3D-Strukturen auch aus seltenen Metallen wie Titan und Tantal drucken. Die EBAM-Systeme von Sciaky gehören zur Direct Energy Deposition (DED)-Familie. BeAM – 3D-Metalldruck aus Frankreich BeAM ist ein französisches Additive Manufacturing Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Straßburg und einem neu eröffneten Büro in den USA. Basierend auf fünfzehn Jahren Forschung und Entwicklung, hat BeAM drei Metall-3D-Drucker auf Basis von der eigenen CLAD-Technologie (Direct Additive Laser Construction) veröffentlicht. Dieser Prozess bietet die Möglichkeit beschädigte Elemente zu reparieren, da es möglich ist, direkt auf dem bestehenden Teil zu bauen. Diese Metall 3D-Drucker sind die Modelle Modulo 250, Modulo 400 und Magic 800. Der 3D-Metalldrucker Modulo zweihundertfünfzig InssTek – Ein 3D-Drucker für alle Bereiche InssTek ist ein südkoreanischer Hersteller von 3D-Metalldruckern und wurde zweitausendeins gegründet. Seitdem haben sie ihre DMT-Technologie (Direct Metal Tooling) entwickelt, die ähnlich wie die von Optomec und Sciaky zur Direct Energy Deposition (DED)-Familie gehört. InssTek hat drei 3D-Drucker herausgebracht: das Einstiegsmodell MX-400, das Mittelklasse-Modell MX-600 und den größten Drucker, den MX-1000.InssTek´s MX-1000 – der Größte seiner Klasse. Materialextrusion – Eine weitere Familie des 3D-Metalldrucks Desktop Metal – Produktion aus Metall Desktop Metal ist ein amerikanisches Unternehmen, das sich darauf konzentriert die Kosten für den 3D-Druck komplexer Metallobjekte zu senken und die Produktion dieser Metallteile zu beschleunigen. Sie haben derzeit zwei Drucker auf dem Markt, das Studio System für einhundertzwanzig $ und das Production System für vierhundertzwanzig $. Desktop Metal hat bisher Investitionen in Höhe von über zweihundert Millionen US-Dollar erhalten, darunter Investitionen von Google, BMW und GE. Ihre 3D-Drucker verwenden eine Single-Pass-Jetting-Technologie für 3D-Druckteile. Desktop Metals Die 3D-Metalldrucker von Desktop Metal, das StudioSystem und das Production System. Markforged – 3D-Metalldruck komplexer Objekte Markforged ist ein US-amerikanischer 3D-Druckerhersteller, der im Februar zweitausenddreizehn von Greg Mark gegründet wurde. Seitdem hat Markforged eine Vielzahl von 3D-Druckern, einschließlich seines 3D-Metalldruckers, dem Metal X verkauft. Was den Metal X 3D-Drucker auszeichnet, ist, dass er weit weniger kostet als die meisten industriellen Metall-3D-Drucker. Dies ist zum Teil auf die patentierte ADAM-Technologie (Atomic Diffusion Additive Manufacturing) zurückzuführen, bei der ein Kunststoff-Metall-Flüssiggemisch extrudiert und anschließend erhitzt wird, sodass der Kunststoff sich auflöst und nur das Metallteil übrig bleibt. Damit gehört diese Technologie zur Familie der Materialextrusion. Der Metal X besitzt ein Druckvolumen von 250 x 220 x 200 mm und zielt daher auf Kleinverbraucher ab. Der Metal X 3D-Drucker von Markforged Iro3D – Ein sehr preiswerter 3D-Metalldrucker Iro3D ist ein US-amerikanischer Hersteller, der zweitausendachtzehn mit der Vorstellung seines 3D-Druckers Iro3D erstmals in die Branche eintrat. Die Maschine sieht aus wie ein Desktop-3D-Drucker, ist aber dank der Selective Powder Deposition-Technologie, die auf Materialextrusion basiert, in der Lage, Metalls Druckmaterial zu verwenden. Durch seine Düse legt der Drucker das Sand- oder Metallpulver ab, das vorher in vier kleinen Tiegeleimern in verschiedener Körnung gelagert war. Der Drucker verwendet feineres Metallpulver für die Außenseite des Drucks, während das gröbere Pulver für die Innenseite bestimmt ist. Nach Abschluss des Drucks wird das Objekt in einen Ofen gestellt und drei Stunden einer Temperatur von mehr als 1180°C gebacken. Der preisgünstige 3D-Drucker: Iro3D Airwolf, der Extrusionsspezialist Airwolf ist ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Desktop-3D-Druckern mit Schmelzschichtung (FDM) spezialisiert hat. Im Jahr zweitausendsiebzehn präsentierte sie ihr Evo Additive Manufacturing Center, eine Desktop-Maschine, die in der Lage ist, mit mehreren Materialien, einschließlich Metall, zu drucken. Dieser 3D-Desktopdrucker auf Basis der Materialextrusionsfamilie kann mit ABS, PLA, Spezialfilamenten und Metallen als Material arbeiten. Ein weiteres Unternehmen, das sich auf die ebenfalls im Metall eingeführte FDM-Technologie spezialisiert hat, ist der asiatische Colido mit seinem AMSS Metal 3D-Drucker, der mit Extrusionstechnologie und einem Bindemittel arbeitet. Der EVO Additive Manufacturing Center von Airwolf Weitere Hersteller im Bereich Metall-3D-Druck HP Metal Jet – Der gigantische Drucker auch als Metall-Version Vor fast einem Jahr kündigte der amerikanische Riese HP die Einführung seiner ersten Metalllösung an: Den HP Metal Jet. Seit der Ankunft in der Branche vor fast vier Jahren hat sich HP zu einem der führenden Hersteller von industriellen 3D-Druckern entwickelt, so dass es Metall als Druckmaterial nicht zurücklassen konnte. Die neue Metallmaschine der Marke wird eine von MIM (Metal Injection Molding) inspirierte Technologie haben, die auf der Projektion eines Bindemittels und eines Pulvermetalls basiert und Schicht für Schicht verfestigt wird. Das Bindemittel wird direkt im 3D-Drucker entfernt, während der Sinterschritt in einem geeigneten Ofen durchgeführt werden muss. Spezialisiert auf die Serienproduktion und nach Angaben des Herstellers 50 mal schneller als Maschinen in der Industrie bisher. Der HP Metal Jet Digital Metal – 3D-Metalldruck per Binder Jetting Vor einigen Jahren vom renommierten Kohlebergbauunternehmen Höganäs erworben, ist Digital Metal ein wachsendes Unternehmen, das seit seiner Gründung über zweihundert Metallobjekte für Kunden produziert hat. Digital Metal ist eine Metall-3D-Druckerei, die ebenfalls wie ExOne Binder Jetting-Technologien verwendet, um 3D-Metallteile ohne Support und Hitzequellen zu erstellen. Die 3D-Druckanlage DM P2500 bietet ein Bauvolumen von 203x180x69mm und verspricht eine schnelle, flexible und kostengünstige Produktion. Der 3D-Metalldrucker DM P2500 von Digital Metal verwendet die Binder Jetting-Technologie ExOne – ebenfalls ein Anhänger der Binder-Jetting-Technologie ExOne ist ein börsennotiertes deutsches Produktionsunternehmen, das sich auf 3D-Druckmaschinen im industriellen Sektor spezialisiert hat. Die 3D-Drucker des deutschen Unternehmens werden häufig in Bereichen wie Automobil, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau und Energie eingesetzt. Die 3D-Drucker von ExOne verwenden Binder-Jetting-Technologien mit industriellen Materialien (wie Sand und Keramik), um Objekte zu geringeren Kosten anbieten zu können. Diese Technologie ist zudem von ExOne patentiert. Derzeit werden vier 3D-Metalldrucker vertrieben, der ExOne M-Flex und der ExOne M-Print sowie der Innovent und der ExOne 25 Pro. Der Metall 3D-Drucker M-Flex von ExOne XJet – 3D-Metalldruck mit der NanoParticle Jetting-Technologie XJet ist ein israelischer Hersteller von 3D-Metalldruckern und Keramikmaterialien. Das Unternehmen wurde vom 3D-Veteranen Hanan Gothait gegründet, der zu den Mitgründern von Objet gehört. Das Unternehmen ist in erster Linie für seine bahnbrechende NanoParticle Jetting ™ -Technologie bekannt, die die additive Fertigung in den Bereichen Metall und Keramik neu definiert hat. Derzeit hat XJet zwei 3D-Drucker im Angebot, den X Carmel siebenhundert und den X Carmel 1400.